Phuket

Der Transport nach Phuket ist für 12 Uhr bestellt. Perfekt! So bleibt genug Zeit, das schöne Frühstück zu inhalieren, noch einmal an den Strand zu gehen und anschließend ganz entspannt die Taschen in Tetris-Weltmeister-Manier zu packen.

Nach gemütlichen zwei Stunden Fahrt kommen wir am Kamala Beach an – im vorgebuchten Hotel. Das Zimmer: schön! Wirklich schön! Leider auch das EINZIGE Schöne an diesem Hotel.

Der Strand? Totaler Reinfall.

Das Frühstück? Am nächsten Morgen im Keller. KELLER. Es fühlt sich an wie eine schlimme Kantine aus einem schlechten Schulfilm. Ich erwarte jeden Moment eine Essensmarke und einen strengen Blick von Frau Müller.

Abends retten wir uns auf den kleinen Kamala-Nachtmarkt, essen dort und mieten gleich ein Moped – denn ab jetzt regeln wir unser Schicksal selbst.

Tag 1: Phuket Old Town & der magische Gratis-Bus

Wir wollen die Sehenswürdigkeiten anschauen. Es soll einen kostenlosen Bus geben. Wir finden ihn sogar!

Dann die Überraschung: 20 Baht für den kostenlosen Bus. Was immer noch billig ist – aber Prinzip ist Prinzip!

Noch besser: Der Bus hält nicht an Haltestellen. Er hält nur, wenn man klingelt.

Also klingeln wir. Steigen aus.

Und finden NIE WIEDER weder den Bus. Noch die Haltestellen. Noch irgendeinen Hinweis, dass dieser Bus je existiert hat. Vermutlich war er nur eine Illusion.

Also zurück zum Moped und selbstgemachte Sightseeing-Tour durch Phuket Old Town – bis zum Nachmittag.

Danach entspannen wir auf dem Hoteldach. Dort befindet sich nämlich das zweite schöne Ding am Hotel: ein Pool mit Aussicht. Zwei Highlights sind besser als gar keine.

Tag 2: Kata Noi Beach

Mit dem Moped geht’s nach Kata Noi. Wunderschöner Strand, traumhaftes Wasser – leider auch sehr, sehr voll. Sehr viele vor allem russische Miturlauber. Aber egal, das Meer ist so schön, dass man kurz vergisst, dass man fast auf fremden Handtüchern steht.

Wir beschließen: Wir ziehen um. Und zwar richtig!

Kata Beach – Level: Luxus

Neue Unterkunft: Traumvilla. Eigener Pool, riesige Außenterrasse, Pipapo Deluxe. So wie man es sich vorstellt, wenn man „wir sind reich“ googelt.

Tagsüber ab an den Strand – 29,8 Grad warmes Wasser.

Unser Pool? Nur 28 Grad. Eiskalt. Lebensgefährlich. ❄️ 😂

Mittags Essen am Straßenstand gegenüber, abends verschiedene Restaurants. Das Beste: Kira. 

Hier in Kata beach feiern wir auch unseren 5. Hochzeitstag – romantisch, mit Pool, Meer und ohne Kantinenfrühstück. Besser geht’s kaum.

Viel mehr gibt’s ehrlich gesagt nicht zu erzählen. Phuket war schön, chaotisch, warm, lustig und teilweise sehr kantinig.

Jetzt sitzen wir hier. Bis 12 Uhr dürfen wir noch in der Bude bleiben, dann geht’s mit dem Taxi nach Phuket Stadt, noch einmal in eine Shopping Mall – und dann ab zum Flughafen.

Zurück nach Hause. Mit Sand in den Schuhen, Sonne im Herzen und einer neuen Abneigung gegen Kellerfrühstücke.

Am Pool
Am Pool
Old town
Old town
Typisch asiatische Stromversorgungen
Typisch asiatische Stromversorgungen
Im Restaurant
Im Restaurant
Kata beach
Kata beach
Unser Pool an unserer Villa
Unser Pool an unserer Villa